Allegra

Hammel- statt Bü...Bü...Bündnerfleisch

Versuchen Sie laut zu lesen: «tschuntschientschuncontatschun tschancs tschufs.» – Na? Wenn Sie Glück haben, kommen die «55 schmutzigen Hammel», die Sie soeben herbeigerufen haben, jetzt nicht angerannt – falls die Tiere überhaupt Rätoromanisch verstehen! Der Zungenbrecher aus dem Bündnerland ist natürlich Nonsens und vor allem als Chuchichäschtli-Variante bei Feriengästen beliebt.

Rätoromanisch, die vierte Landessprache der Schweiz, setzt sich zusammen aus den fünf Idiomen Sursilvan, Sutsilvan, Surmiran, Puter, Vallader. In den 1980er-Jahren wurde die gemeinsame Schriftsprache Rumantsch Grischun entwickelt – offizielle Dokumente, zum Beispiel des Bundes, werden seither in dieser Einheitssprache zur Verfügung gestellt. – Doch so urig das Rumantsch klingt: Auch Nicht-Bündnern kommen wohl einige Formulierungen bekannt vor, insbesondere, wenn man die Sprache von Fernsehsendungen wie «Cuntrasts» oder Wanderferien im Engadin ein wenig im Ohr hat – allegra, bien di, buna notg, sta bain, viva ... um nur einige zu nennen. Doch wie bei anderen Sprachen kann auch hier der Teufel im Detail, sprich im einzelnen Buchstaben, liegen: So heisst das wohlriechende, zarthäutige Baby «pop», während mit «pup» die warme Luft gemeint ist, die beim einen oder anderen nach einer üppigen Portion Pizokels pfeifend dem Allerwertesten entfährt.

Wir bei Apostroph Group packen den (Stein-)Bock gern bei den Hörnern und bieten mit hoher Schweizer Qualität auch Sprachdienstleistungen in Rumantsch Grischun an.  

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Apostroph erklimmt Berge